In der Galerie des Slowakischen Instituts in Berlin wurde am Donnerstag, den 29. März 2012 die Ausstellung Zipser Land in der Tatra-Galerie Poprad eröffnet. Es werden fast 40 Werke zur Thematik der Hohen Tatra und der Zipser Landschaft aus dem Sammlungsfonds der Galerie vorgestellt. Die Werke aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart stammen von bedeutenden slowakischen Künstlern wie Gustáv Mallý, Janko Alexy, Július Jakoby, Ferdinand Katona, sowie auch von zeitgenossischen Künstlern wie Vladimír Popovič oder Marián Čižmárik. Die Ausstellung präsentiert so den Weg der Entwicklung der slowakischen Landschaftsmalerei von der realistischen Gestaltung am Anfang des 20. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen modernen Trends.
Die Tatra-Galerie wirkt in einer Gebietsregion, die Spiš (Zips) genannt wird und seit dem 12. Jh. durch die Besiedlung durch Deutsche bekannt ist. Die deutschen Handwerker brachten einen städtischen Produktions- und Handwerksfaktor, dank den Zuwanderern lernte das slowakische Volk auch Gold, Silber und Kupfer in den Bergwerken zu gewinnen und bürgerliche Häuser und Kirchen zu bauen.
Wie die Direktorin der Galerie und Kuratorin der Ausstellung Anna Ondrušeková erwähnte, die Tatra-Galerie ist als eine regionale Kulturinstitution im Jahre 1960 entstanden. Die Aufgabe war es, Kunstwerke zur Thematik der Hohen Tatra und der Zipser Vorgebirgslandschaft zu sammeln und gleichzeitig die Künstler aus der breiteren Zipser Region zu präsentieren.
Die Ausstellung, mit welcher sich die bedeutende slowakische Galerie in Berlin vorstellt, hat in Begleitung ihrer Direktorin als erster der Botschafter der Slowakischen Republik in Deutschland Igor Slobodnik gesehen.
Ausstellungsdauer: bis 27. April 2012.
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