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Oslavy 30. výročia Pochodu slobody z Bratislavy do Hainburgu v hainburskej Kulturfabrik

Feier zum 30. Jahrestag des Marsches der Freiheit von Bratislava nach Hainburg

10.12.2019 | Aktivity veľvyslancov | Kultúrna diplomacia | Kultúrna prezentácia | Prezentácia Slovenska v zahraničí

Anlässlich des 30. Jahrestages des Marsches der Freiheit von Bratislava nach Hainburg am 10. Dezember 2019 organisierten die Slowakische Botschaft in Österreich und das Slowakische Institut in Wien eine Gedenkveranstaltung mit dem Titel: Ahoi Europa!,  dank dessen sich Slowaken und Österreicher gemeinsam an die Geschehnisse  von vor 30 Jahren erinnern konnten, die schlussendlich dazu führten, dass die  unschlagbare Grenze zwischen der Tschechoslowakei und Österreich aufhörte zu existieren.

 

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion Pavol Demeš, Martin Bútora, Ladislav Snopko und Ján Budaj teilten mit mehr als 250 Gästen Informationen von unmittelbar hinter den Kulissen der Marschvorbereitung und der Gefühle, die sie bei der Entstehung der Idee und ihrer Umsetzung begleiteten. Erinnerungen von der anderen Seite trugen Erhard Busek - ehemaliger Vizekanzler der Republik Österreich und Werner Fasslabend - ehemaliger Verteidigungsminister von Österreich und Präsident der österreichisch-slowakischen Gesellschaft bei.

 

Die Veranstaltung wurde vom Botschafter der Slowakischen Republik in Österreich, Peter Mišík, offiziell eröffnet. Die Hauptrede hielt Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der die Organisatoren des Marsches und wichtige Persönlichkeiten des Jahres 1989 als Vorbilder bezeichnete. An der Veranstaltung nahmen auch die österreichische Botschafterin in der Slowakei Margit Bruck-Friedrich und der slowakische Botschafter bei der OSZE in Wien Radomír Boháč teil.

 

Dem wichtigen Meilenstein der modernen Geschichte, der für immer mit Bratislava und Hainburg verbunden wird, wurde eine Gedenktafel in der Stadt Hainburg gewidmet, die der Bundespräsident Alexander Van der Bellen zusammen mit dem Bürgermeister von Hainburg, Helmut Schmid, in Anwesenheit der Akteure von 1989 enthüllte.

 

Alena Heribanová, die ehemalige Direktorin des Slowakischen Instituts in Wien, begleitete uns durch die Veranstaltung in der Kulturfabrik. Zu Beginn wurden die Hymnen beider Nationen vom slowakischen Opernsänger Jaroslav Pehal von der Wiener Staatsoper aufgeführt und während der Veranstaltung nach und nach die Kompositionen von Ilja Zeljenka und Jan Nepomuk Hummel vom Moyzes-Quartett.

 

Die Einzigartigkeit der Gedenkveranstaltung wurde maßgeblich von den Gästen getragen, darunter prominente Persönlichkeiten der politischen, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Gesellschaft Österreichs und der Slowakei, Teilnehmer des Marsches aus Bratislava, den umliegenden Dörfern und Hainburg, sowie jungen Menschen und Studenten.

 

Teil der Veranstaltung in der Hainburger Kulturfabrik war auch eine Ausstellung über die Samtene Revolution vom Slowakischen Außenministerium. Durch diese Ausstellung begleitete der Direktors des slowakischen Instituts Igor Skoček den österreichischen Präsidenten Alexander Van den Bellen und den Staatssekretär des Außenministeriums František Ružička.

 

Die slowakische Präsidentin Zuzana Čaputová, die krankheitsbedingt an der Gedenkveranstaltung nicht teilnehmen konnte, dankte Präsident Alexander Van der Bellen über soziale Medien für die Erinnerung an den Marsch der Freiheit von vor 30 Jahren, der ersten Reise der Slowaken in die freie Welt.